Ein Sitzsack fürs Handy…

Panik…. Geburtstagsgeschenk mal wieder gesucht… Und da das Geburtstagskind erst kürzlich herzlich über meine Sitzsäcke gelacht hat, hat er das jetzt davon.

Da ich Besserung gelobt habe, solche Projekte jetzt und in Zukunft besser zu dokumentieren, hier mal wieder eine Anleitung für euch:

Zuerst benötigt ihr ein Stück Stoff 17×22 cm…

image

Dann die kurzen Seiten rechts auf rechts zusammen legen und fixieren…

image

Nun die fixierte Seite einmal zusammen nähen – ich nehme in der Regel ein Füßchen breit Abstand…

image

Dann wieder auseinander falten und die Mitte fixieren (am besten ausmessen), dann die Nahtzugaben auseinander bügeln…

image

Jetzt wieder eine Seite zusammennähen…

image

image

Mit der anderen Seite genauso vorgehen. Aber bitte die Wendeöffnung nicht vernähen und wenn ihr, wie ich, ein Etikett einnähem wollt, habt ihr hier die Chance…

image

image

Jetzt also bis knapp über die Hälfte zusammen nähen…

image

image

Jetzt das ganze wenden…

image

Ich bügle es in der Regel hier noch einmal auf…

Nun den ersten Teil der Füllung einfüllen. Ich nehme hier Styroporkügelchen, einfach deswegen, weil ich davon noch Massen habe 😉

image

Ihr solltet ungefähr 3 cm der unteren Kanten gefüllt haben… Dann abstecken…
Jetzt Nähe bzw. fixiere ich die Kügelchen mit dem Nähfuß für Reißverschlüsse…

image

So fertig.

image

Jetzt kommt mein persönliches kleines Highlight… Bei meinem Sitzsack habe ich des öfteren schon eine Öffnung vermisst, wodurch ich das Handy laden kann, wenn es bequem liegt… 😂
Also ist die Idee ein Knopfloch einzubauen…

image

image

image

Jetzt kommt die 2. Naht, wodurch die „Rille“ entsteht, in der das Handy steht…

image

Ich nehme die Einstellung in der die Nadel links steht und halte ein paar mm Abstand  zur ersten Naht, sonst komme ich in Konflikte mit dem Knopfloch…

image

Jetzt wird weiter aufgefüllt…

image

image

Wie voll ihr es haben wollt, testet es aus, am besten das Handy einmal Probesitzen lassen…
Nun wird der Spaß noch per Hand vernäht (Ich sag nur Zauberstich…)

image

Und schon ist das Gute Stück fertig…

image

image

Verpackt sieht das ganze jetzt so aus…

image

Ihr seht den Sack nicht? 😂
Könnt ihr auch nicht, ich hab 3 gebaut! 😉
Unter den Gutscheinen verstecken sich die anderen beiden…

Jetzt aber langsam mal umziehen und los…

Viel Spaß beim nachbauen, ich hoffe ich habe alles verständlich erklärt…

Wie immer freue ich mich immer über Kommentare und Likes… 😊

Licht im Garten…

Heute möchte ich euch mal zeigen, wie ich die Flaschenfackeln bzw. Öllampen aus meinem ersten Beitrag baue…

Eigentlich ein simples Prinzip, wenn man denn weiß wie…

Ich habe die guten Stücke auf Pinterest entdeckt… Leider waren die Beschreibungen die ich gefunden habe alle auf Englisch… Nun gut, ich bin der englischen Sprache nicht so mächtig und habe mich darum an die Übersetzung gemacht, womit die lieben dort ihre Dochte in den Flaschen befestigen… lange Rede, kurzer Sinn… Mein Wörterbuch spuckte nach langer Suche endlich „Dingsbums“ aus… 😣… super… das half natürlich weiter…

Aber wenns mich mal gepackt hat, dann gebe ich natürlich nicht wegen einem „Dingsbums“ auf! 😉

Ich bin dann auch fündig geworden… Also, für alle die evtl. Lust haben, so eine Fackel/Öllampe nachzubauen… Sucht im Internet oder Baumarkt nach Reduziermuffen oder Reduziernippeln! Auch zu finden unter Lötfitting. Ich glaube das ganze kommt aus dem Heizungsbau.

Eine weitere Erfahrung die ich machen durfte… das Flaschenhälse anscheinend nicht genormt sind. So kann es durchaus passieren, dass ein Nupsi (so nenn ich sie gerne 😁) auf bzw. in einen Flaschenhals passt… In den nächsten allerdings nicht oder gar durchfällt… Daher bin ich mittlerweile soweit, immer eine kleine Auswahl parat zu haben.

Dochte sind aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Durchmessern als Meterware erhältlich.

Was braucht ihr noch? Natürlich eine leere Flasche… Ob ihr die Etiketten vorher abmacht oder dran lasst – ist natürlich jedem selbst überlassen. Wichtig ist, die Flasche nach dem ausspülen, richtig austrocknen lassen! Ansonsten kann es dazu kommen, dass wenn der Docht in der Flasche ist und nicht gleich Lampenöl dazu kommt (weil ihr die Flasche verschenken wollt, o.ä.), dieser stockt… Also Schimmelflecken bekommt…

Ach da fällt mir gerade ein, wenn ihr die Flaschen ohne Etikett wollt und die Klebereste einfach nicht abgehen wollen, ich habe sie mit einem Akopad (Grill-/Backofenreiniger) 1a abbekommen! 😉

Jetzt fehlt noch eine Kappe (einfach bei den reduziermuffe schauen und die passende suchen)… eine Kette (ich hatte mir mal 10m gekauft und die reicht seither)… kleine Schlüsselringe… Eine Bohrmaschine (um ein Loch in die Kappe, für den Schlüsselring zu bekommen)… Einen Seitenschneider (um die Kette zu kürzen)… Einen kleinen Schraubendreher (um die Schlüsselringe aufzubiegen)… Eine Schere (um den Docht zurechtzustutzen)…

So jetzt lege ich aber langsam mal los… 😊

1. Flasche (hier Modell „Jim Beam“)

image

2. Reduziernippel (hier 18×15)

image

3. Kappe (hier eine 18er)

image

4. 2 kleine Schlüsselringe (ich glaube 5 mm Durchmesser)

image

5. Eine Kette

image

6. Einen Docht

image

Das wars auch schon an Material…

Test:

image

Nupsi passt und hält! 👍

Jetzt an die Kette:

image

image

image

Jetzt die Kette kürzen (soweit, dass der Deckel hängt aber lang genug, dass er auch als „Mütze“ dienen kann 😉)

image

Deckel vorbereiten (Loch bohren und Schlüsselring anbringen):

image

Kette einfädeln – hängt…

image

Und sitzt…

image

Jetzt zum Docht:

image

Wie man hoffentlich sehen kann, ist das eine Ende meines Dochtes mit Tesafilm umwickelt. Das macht das einfädeln leichter und er franzt nicht so aus.

image

Durchschieben…

image

Und Länge austesten…

image

Den Docht am besten nicht am Boden anstoßen lassen, da er sonst evtl den Nupsi hoch drückt…

Jetzt noch den Docht abschneiden und fertig.

image

Öl einfüllen, warten bis sich der Docht vollgezogen hat (ruhig n Stündchen) und anzünden.

Wer sich jetzt noch fragt, wie die Mütze auf das ausgefranzte Ding da oben passen soll… Keine Sorge… Alles was übersteht brennt sozusagen runter… passt… vertraut mir! 😉

So fertig… Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser Anleitung helfen…

Viel Spaß beim nachbauen! 

 

Ich freue mich immer über Kommentare und Likes… 😊